An einem lauen Sommerabend den Tag auf der Terrasse ausklingen lassen, am besten noch mit guten Freunden und einem Glas Wein – so lässt sich das Leben genießen! Besonders gemütlich ist der abendliche Umtrunk mit einer bequemen Outdoor-Sitzgarnitur. Ob Couch oder Polstersessel: Terrassenmöbel aus wetterfesten Materialien machen den Garten zum zweiten Wohnzimmer. Worauf du beim Kauf von neuen Gartenmöbeln achten musst, erklären wir dir hier.

1) Größe des Outdoor-Paradieses?

Zunächst sollte man abmessen, wie viel Platz zur Verfügung steht. Davon hängt ab, welche Möbel sich für die Terrasse eignen. Eine ausladende Gartenlounge kann sich nur leisten, wer auch die entsprechende Terrassenfläche hat. Grundsätzlich gilt: Lieber auf die wichtigsten Möbel beschränken, als alles dicht gedrängt vollzustellen.

Am besten man zeichnet einen maßstabsgetreuen Plan und skizziert dann mit Bleistift, wo die Gartenmöbel stehen sollen. Dabei sollte man sich auch überlegen, zu welchem Zweck man die Terrasse nutzen will: Lieber ein großer Esstisch für das gemeinsame Abendessen oder die Terrasse mit Topfpflanzen zum Nutzgarten umfunktionieren?

2) Durchgehenden Stil wählen!

Bevor du nach Gartenmöbeln Ausschau hältst, solltest du dich für eine Stilrichtung entscheiden. Ob verspielt-romantisch oder im schlichten Skandi-Style: Wichtig ist, dass du ein durchgehendes Konzept verfolgst und die Möbel aufeinander abstimmst. Je nach Einrichtungsstil eignen sich unterschiedliche Materialien: Gusseiserne Stühle verströmen nostalgisches Flair, während geflochtene Rattan-Gartenmöbel klassisch und edel wirken. Übrigens: Graue Terrassenmöbel liegen weiterhin stark im Trend, besonders in Kombination mit farbigen Polstern und Accessoires.

3) Robust: auf langlebige Materialien setzen

Rattanmöbel für den Garten

Rattanmöbel gelten als besonders langlebig – sie sind robust und können auch bei Regen und Schnee draußen stehen.

Wer lange Freude an seinen Gartenmöbeln haben will, sollte auf hochwertiges, widerstandsfähiges Material setzen. Denn die Möbel müssen nicht nur Feuchtigkeit und Nässe trotzen, sondern sind auch intensiver UV-Strahlung und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt.

Besonders empfehlenswert sind Gartenmöbel aus hochwertigen Kunststoffen, wie etwa Polyrattan, da diese sehr pflegeleicht und robust sind.

Bei Metallen solltest du unbedingt darauf achten, dass diese korrosionsbeständig sind. Möbel aus Tropenholz sind ebenfalls sehr robust, allerdings ist Holz aus dem Regenwald aus ethischen Gründen problematisch. Besser wäre es stattdessen auf heimische Hölzer zurückzugreifen, die mit Imprägnierung widerstandsfähiger gemacht wurden.

4) Keine Schlepperei: leichte Gartenmöbel

Zum Schluss ein ganz pragmatischer Tipp: Achte darauf, dass die Gartenmöbel nicht zu viel auf die Waage bringen. Anders als im Wohnzimmer müssen Terrassenmöbel häufig umgestellt werden: Zum Beispiel, wenn du bei der Grillfeier zusätzlichen Platz benötigst, der Esstisch in den Schatten gerückt wird oder das gesamte Mobiliar ins Winterquartier wandert. Das alles lässt sich deutlich besser mit leichten Gartenmöbeln bewerkstelligen – die Bandscheiben werden es dir danken!