Sobald sich Nachwuchs ankündigt, laufen die Planungen in den eigenen vier Wänden meist auf Hochtouren, um bestmöglich auf das neue Familienmitglied vorbereitet zu sein. Neben der Kinderzimmerausstattung, Kleidung und Accessoires, sollte ein Punkt nicht vergessen werden, nämlich, die Wohnung kindersicher zu gestalten. Der folgende Artikel zeigt, worauf es zu achten gilt.

Ist die Wohnung überhaupt groß genug?

Ehe es daran geht, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, sollte man sich natürlich mit der Größe der Wohnung und der weiteren Familienplanung beschäftigen. Denn ehe man sich versieht, ist die aktuelle Wohnung zu klein und man muss mit Kindern nach einer passenden Alternative Ausschau halten. Das ist nicht nur anstrengend und nervenaufreibend, sondern es geht auch richtig ins Geld.

Genau deshalb sollte man sich bereits vor der Geburt mit diesem Thema auseinandersetzen und früh genug handeln. Wer weiß, vielleicht ist bereits der Zeitpunkt für ein Eigenheim gekommen? So hat man es selbst in der Hand, für welche Größe man sich schlussendlich entscheidet und kann seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechend planen.

5 Tipps, für eine kindersichere Wohnung

Ist die Wohn-Frage erst mal geklärt und das richtige Heim gefunden, geht es daran, sich so gut wie möglich auf den Nachwuchs vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem auch die Wohnung für das Baby sicher zu gestalten. Folgende Punkte sollten auf der To Do-Liste ganz oben stehen:

1. Schutzvorrichtungen treffen

Ecken, Kanten, Herd, Balkon und Treppen sind für Babys besonders gefährlich. Und genau deshalb gibt es auch für jeden dieser Punkte eine geeignete Sicherheitsvorrichtung, die man mit wenigen Handgriffen anbringen kann. Sei es Steckdosen-Schutz, ein passendes Herdgitter oder auch Treppenschutz – meist kosten die Vorrichtungen wenig Geld und sorgen für jede Menge Sicherheit im Haushalt. Zahlreiche weitere Sicherheitstipps gibt es übrigens hier zu finden!

2. Gefährliche Gegenstände außer Reichweite bringen

„Schere, Messer, Gabel, Licht…“ – wer kennt diesen Spruch nicht!? Sobald Kinder im Haushalt leben, sollte man diese Gegenstände außer Reichweite aufbewahren.

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Waschmittel und Co. gehören außer Reichweite von Kindern!

Das gilt übrigens nicht nur für Messer oder andere spitze Gegenstände, sondern auch für giftige Flüssigkeiten, Klebstoffe oder ähnliches.

Dazu zählen unter anderem auch Waschmittel und andere Reinigungsmittel, die mit ihren bunten Verpackungen besondere Anziehungskraft auf Kinder ausüben!

3. Auf hochwertige Babymöbel setzen

Babymöbel sollten vor allen Dingen eines sein: möglichst sicher, damit dem Nachwuchs nichts zustoßen kann. Bei Babybetten oder Wiegen ist beispielsweise ein Rausfallschutz unabdingbar, denn ein Augenblick reicht und das Baby kann mit einer schnellen Bewegung vom Möbelstück stürzen. Hier kann man gar nicht vorsichtig genug sein.

Auch bei Baby Hochstühlen sollten Kinder stets mit Gurten gesichert sein, sodass auch wirklich nichts passieren kann. Überall wo Rollen montiert sind, sollte eine entsprechende Bremse vorhanden sein, damit das Gerät sich nicht selbstständig machen kann!

4. Qualität ist das A und O

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Babymöbel sollten aus robustem Holz gefertigt sein!

Sicherheitsvorkehrungen bei Babymöbel sind die eine Sache. Ganz wichtig ist zunächst auch die eigentliche Produktqualität! Babymöbel sollten aus massivem Holz gefertigt sein, dessen Oberfläche hochwertig und sauber verarbeitet ist. Wichtig sind außerdem ein sicherer Stand und schadstoffgeprüfte Materialien.

Qualität erkennt man nicht nur an der Marke und am Preis, sondern auch an Qualitätssiegel wie beispielsweise das GS-Zeichen, TÜV oder auch Tox-Proof für schadstoffgeprüfte Materialien.

5. Kombination Marke & Rezensionen

Beliebte Marken für Babymöbel haben sich nicht umsonst einen Namen gemacht. Nur mit Qualität lassen sich bewusste Eltern nachhaltig überzeugen. Deswegen sollte man sich im Fall lieber für ein teureres Marken-Produkt und gegen ein billiges Produkt entscheiden. Doch nicht nur die Marke, sondern auch Produktrezensionen geben Eltern Aufschluss über die jeweilige Qualität des Produktes. Denn was gibt es besseres als echte Kundenerfahrungen?

Wichtig ist hierbei allerdings sich nicht nur auf ein Medium wie beispielsweise Amazon zu verlassen, sondern das Produkt auch bei anderen Anbietern zu suchen und schauen, ob die Bewertungen ähnlich ausfallen. Nur dann erhält man eine objektive Übersicht an Meinungen!

Fazit

Wer Nachwuchs erwartet sollte sich früh genug mit der Planung des Eigenheims befassen, um die eigenen vier Wände adäquat auf das Baby vorzubereiten. Neben Sicherheitsvorkehrungen in der Wohnung, sollte man auch bei den verschiedenen Babyprodukten auf Sicherheitsmerkmale und auf Qualität achten. Aufschluss geben dabei nicht nur objektive Testberichte, sondern vor allen Dingen auch echte Kundenmeinungen, die man sich idealerweise bei verschiedenen Anbietern einholen sollte!